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Fabeln für Kinder von Wilhelm Hey

Dieb und Hund

Dieb
Still, Hündchen, still und sei gescheit,
Bell nicht! ich tu' dir ja kein Leid,
Will dir eine schöne Bratwurst geben.
Hund
Mit nichten; darum bell' ich eben.
Ich seh's, du willst nur stehlen hier,
darum tust du so schön mit mir.
Der Hund, der treue, bellte mit Macht,
Das hörte man weithin die halbe Nacht;
Es erwachten die Leute im Hause drinnen.
da schlich sich der böse Dieb von hinnen
Und fürchtete sich und kam nicht wieder,
Still legte der gute Hund sich nieder.
Quelle: Das große Fabelbuch von Walter Heichen, A Weichert, Jadu 2000.

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